Unsere langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterin , bekannt unter den Namen "Bücher - Barbara" ist am 04.02.2020 aufgrund einer schweren Erkrankung verstorben. Viele Jahre war sie erfolgreich mit Bücherständen auf Trödelmärkten dabei und sorgte dafür, dass durch die Einnahmen vielen herrenlosen Tieren geholfen werden konnte.
Die Nachricht über ihren frühen Tod kam für uns völlig unerwartet.

Danke für alles, Barbara. Ruhe in Frieden.

 Draußen ist es eiskalt und ihr muckelt euch in der warmen Wohnung ein.
Denkt ihr dabei vielleicht auch einmal an das Elend der herrenlosen Katzen? Einige vielleicht, aber anderen ist es egal. Besonders den Leuten, die ihre Katzen immer noch nicht kastrieren lassen. Wollt ihr einmal sehen, was aus den Babys wird, die in dieser Jahreszeit auf die Welt kamen?
Schaut mich an. Ich wurde heute auf einem Campingplatz gefunden und man kann nicht sagen, dass ich gesund und glücklich aussehe. Ganz im Gegenteil. Mir geht es gar nicht gut und trotzdem habe ich noch Glück gehabt. Jemand hatte Mitleid mit mir und beim Tierschutz nachgefragt, ob geholfen werden kann. Heute friere ich nicht, und ich gehe auch nicht hungrig schlafen. Mir wird ein warmen Bettchen bereitet und ich bekomme ein leckeres Mahl. Ein Tierarzt wird auch einen Blick auf mich werfen und ich hoffe, bald werde ich ein richtiger munterer Wonneproppen werden.
Drückt mir bitte alle die Daumen.

"Wilde" Kinderstube.......
man glaubt kaum, wie viele Wildlinge im Laufe des Jahres bei uns abgegeben werden. In den meisten Fällen sind es Tierbabys. Vögel, Igel, Eichhörnchen und sogar Wildenten. Die Aufzucht ist oft sehr mühsam. Die meisten Tiere sind in keinem guten Zustand, benötigen tierärztliche Behandlung und spezielles Futter. Entschädigt wird die Pflegestelle, wenn die Kleinen wachsen und gedeien und schließlich wieder in die Freiheit entlassen werden können. Denn da gehören sie hin.

Es gibt sie noch.............

Menschen, die sich uneigennützig dazu entschließen, Tieren zu helfen. Nicht nur einem bestimmten Verein, nein, es wird dort geholfen, wo es dringend erforderlich ist.

Vor kurzem haben wir Herrn Serdar Es kennengelernt.
Er ist der 1. Vorsitzende des Vereins

Pfotenhilfe aktiv e.V. in Hamm.

Dieser Verein ist noch relativ neu, hat aber schon einiges geleistet.

Zur Zeit wird dort vorrangig Futter und Sachspenden für Tierheime, Tierschutzvereine und auch bedürftige Tierhalter gesammelt und verteilt.

Heute hat uns Herr Es Hunde- und Katzenfutter überreicht.

Das Hundefutter geht an ein rumänisches Tierheim. Gerade jetzt wird dort Futter mehr als dringend benötigt. Der Winter steht vor der Tür, und es ist wichtig, dass die armen Tiere dort genügend Futter bekommen, um diese Jahreszeit zu überleben. Das Katzenfutter benötigen wir für wilde Katzenkolonien im näheren Umfeld, aber auch für unsere Pflegestellen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Es und wünschen dem Verein viel Erfolg.

 Leben mit behinderten Tieren

Behinderte Tiere erwecken bei vielen Menschen Mitgefühl, aber trotzdem bringen es nur wenige über sich, so einem Vierbeiner ein Zuhause zu schenken.

Tiere akzeptieren ihr Schicksal meist viel schneller und passen sich der Situation an.
Ein Beispiel, wie sie ihr Leben meistern und genießen, ist der ca. 6 Jahre alte Kater Baghira, kurz liebevoll Baggi genannt.

Baggi lebt auf einer Pflegestelle. Dort wird er wahrscheinlich auf Dauer untergebracht sein, da sich niemand für ihn erwärmen kann. Er bewegt sich mit traumwandlerischer Sicherheit in der Wohnung, versteht sich blendend mit seinen Artgenossen und auch den dort lebenden Hunden. Er ist immer fröhlich, verspielt und sehr verschmust. Man merkt ihm deutlich an, wie sehr er sein Leben liebt und genießt.

Viele Tierschutzvereine haben blinde Hunde und Katzen in ihre Obhut genommen und suchen dringend ein gutes und verständnisvolles Zuhause.

Eines ist ganz sicher, in den richtigen Händen erweisen sich diese Tiere als wunderbare Familienmitglieder.

Gebt ihnen doch einfach eine Chance.
 

 

Kastration verhindert Katzenleid
Katzenkinder sind süß und hinreißend und tapsig, für sie ist das Leben noch wundervoll. Aber aus aus den kleinen Kitten werden erwachsene Katzen, die dann oft keiner mehr will. Endstation Tierheim oder sie werden ausgesetzt. Tierheime und Tierschutzvereine tragen dann die Folgen des kätzischen Kittensegen.
In Deutschland leben knapp geschätzt etwa zwölf Millionen Hauskatzen, viele davon ganz oder teilweise verwildert. Kater sind schon mit fünf bis sechs Monaten geschlechtsreif, weibliche Katzen haben ihre erste Rolligkeit schon um den fünften Lebensmonat und sind dann bereit für Nachwuchs. Herbstkatzen beginnen meisten schon früher. Eine Katze wirft zwei und sechs Jungen pro Wurf. Wenn nur zwei Welpen pro Wurf überleben, dann sind das schon 12 Millionen Maikätzchen, da Katzen gerne jährlich zweimal werfen, kommen fast jeden Herbst noch ein paar Millionen Katzenjungen hinzu. werden diese nicht kastriert, zeugt ein einziges Katzenpaar in nur drei Jahren 300-400 Nachkommen. Die Nachkommen sorgen dann für eine Bevölkerungsexplosion unter den Katzen.
Trotz aller Aufklärung der Tierheime, Tierschutzvereine sind immer noch sehr viele Hauskatzen unkastriert. Bei vielen Leuten hält sich immer noch die Meinung, dass " Katzen schon irgendwie durchkommen" Stimmt aber nicht! Wir leben in Großstädten und die eignen sich schlecht für ein Revier der Katzen als Jäger. Es liegt vor allem an der hohen Population, den immer stärker ausbreitenden tödlichen Viruskrankheiten. Dazu kommen Nässe, Kälte, Giftköder, Ratengift, verschlossene Mülltonnen usw.. Die Katzen sind von Grund aus geschwächt, das Immunsystem funktioniert nicht mehr richtig. Es drohen Tod und Erkrankungen.